„Geld gleicht dem Dünger, der fast wertlos ist, 
wenn man ihn nicht ausbreitet.“ Sir Francis Bacon (1561-1626)

„Wer sein Vermögen schützen will, glaubt gar nichts, sondern rechnet mit allem.“
Mayer Amschel Rothschild (1744-1812)

„Wenn die Regierung das Geld verschlechtert, um alle Gläubiger zu betrügen,
so gibt man diesem Verfahren den höflichen Namen Inflation.“ G. B. Shaw (1856 - 1950)

„Zunächst ein laues Bad, dann wird das Wasser immer heißer,
und am Schluss explodiert die Wanne.“ André Kostolany (1906-99)

Lesenswert: Die FANG-Aktien und Einigkeit und Recht und Freiheit

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Nachdem Anfang des Monats das Nachrichtenmagazin "DER SPIEGEL" den Titel "Die unheimliche Macht" wählte, um Kritik an der besonderen Finanzierungsstruktur des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu üben, zieht das Handelsblatt in der aktuellen Wochenendausgabe unter Verwendung desselben Covertitels nach. Das Wirtschaftsblatt des Holtzbrinck-Konzerns nutzt die Schlagzeile allerdings zur Analyse der Geschäftsgrundlage der meisten FANG-Unternehmen, kurz: Das Geschäft mit Nutzerdaten. Das Internet, von seinen Gründervätern idealistisch als Ort der vollkommenen Freiheit, an dem alles für jeden möglich schien, deklariert, befindet sich heute fest in der Hand von US-Wirtschaftsgiganten. Diese Internetriesen navigieren die Nutzermassen gezielt durch die digitale Welt, sammeln krakenhaft Daten der Anwender und verkaufen die gewonnenen Informationen. In Deutschland liegt der Marktanteil der Suchmaschine Google bei 94,52%. Süffisant stellt das Handelsblatt fest: "Wer bei relevanten Suchbegriffen nicht auf der ersten Seite der Google-Ergebnisse auftaucht, existiert faktisch nicht im Netz." Die Macht, die in den Händen des Datenimperiums liegt, erweitert sich (fast) ungebremst. Die Politik zeigt sich überfordert. Ein erster Schritt, das von der EU eingeführte Gesetz zum "Recht auf Vergessen", stellte sich als Rohrkrepierer heraus. Die Geeignetheit des Maaschen Netzwerkdurchsuchungsgesetzes muss sich noch erweisen. Die Mühlen des Gesetzgebers wirken angesichts einer rasanten Entwicklung seitens der Internetwirtschaft wie gelähmt - das Internet als Ort (fast) ohne Recht? Viele kostenlose Dienstleistungen im Internet sind im herkömmlichen Sinne nicht als "gratis" zu verstehen - wir bezahlen diese nicht in harter Währung sondern mit persönlichen Informationen, die wir bereitwillig preisgeben.

Der Handelsblatt-Artikel gibt einen interessanten Blick auf den Status quo hinsichtlich des Geschäfts mit unseren Daten. Deshalb ist er unser Lesetipp für das Wochenende.

Übrigens herrscht unter Analysten in Bezug auf Facebook, Amazon, Apple und Google seltene Einigkeit. Dabei hat sich die Zahl der Verkaufsempfehlungen seit Juni verdoppelt! Immerhin vier von 177 Analysen kommen zu dem Schluss, die Werte seien zu veräußern.

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