„Geld gleicht dem Dünger, der fast wertlos ist, 
wenn man ihn nicht ausbreitet.“ Sir Francis Bacon (1561-1626)

„Zunächst ein laues Bad, dann wird das Wasser immer heißer,
und am Schluss explodiert die Wanne.“ André Kostolany (1906-99)

„Wenn die Regierung das Geld verschlechtert, um alle Gläubiger zu betrügen,
so gibt man diesem Verfahren den höflichen Namen Inflation.“ G. B. Shaw (1856 - 1950)

„Wer sein Vermögen schützen will, glaubt gar nichts, sondern rechnet mit allem.“
Mayer Amschel Rothschild (1744-1812)

Regimewechsel in der Volatilität: Vereinigte Staaten überholen Europa

Nordlux Strategie nutzt erhöhte Prämien am US-Markt


Bisher galten die europäischen Aktienmärkte immer als strukturell schwankungsanfälliger als ihr US-amerikanisches Pendant. Sowohl die reine Größe als auch der starke Einfluss des Auslandskapitals auf die europäischen Aktienwerte dienten dabei als gerne angeführte Argumente. Erstmals seit der Einführung der beiden Volatilitätsindizes nach neuer Berechnung (2004 bzw. 2005) notiert der amerikanische VIX über längere Zeit signifikant höher als der europäische VSTOXX. Seit März liegt das amerikanische "Angstbarometer" dauerhaft über seinem europäischen Abbild. Die Zeiten historisch niedriger Volatilität, mit Niveaus unterhalb der 10-Punkte-Grenze, scheinen damit für das Erste vorbei.

Anleger können durch höhere Schwankungslevels profitieren

In verschiedener Hinsicht bietet sich diese Entwicklung des Auseinanderdriftens für Investoren an: zum einen ermöglicht die höhere Volatilität am US-Markt höhere Sicherheitspuffer im Falle von Discount-Strategien (Short Puts), zum anderen sind bei einem höheren Schwankungsniveau naturgemäß höhere Prämien bei gleichen Strikepreisen vereinnahmbar. Beide Faktoren nutzte das Fondsmanagement des Nordlux Strategie bereits zuletzt für die Anleger des Fonds, indem über verschiedene Laufzeiten Short-Puts auf den S&P 500 geschrieben wurden und der US-Anteil im Portfolio erhöht wurde.

Quelle: Eigene Darstellung | Daten: Bloomberg | Zeitpunkt: 9.5.2018
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen.

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