„Zunächst ein laues Bad, dann wird das Wasser immer heißer,
und am Schluss explodiert die Wanne.“ André Kostolany (1906-99)

„Wer sein Vermögen schützen will, glaubt gar nichts, sondern rechnet mit allem.“
Mayer Amschel Rothschild (1744-1812)

„Geld gleicht dem Dünger, der fast wertlos ist, 
wenn man ihn nicht ausbreitet.“ Sir Francis Bacon (1561-1626)

„Wenn die Regierung das Geld verschlechtert, um alle Gläubiger zu betrügen,
so gibt man diesem Verfahren den höflichen Namen Inflation.“ G. B. Shaw (1856 - 1950)

Wie wir denken - was wir tun: ein Rückblick auf den Monat Dezember 2016

Wie wir denken - was wir tun: ein Rückblick auf den Monat Dezember 2016

Verehrte Investoren,
„Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Es ist alles schon mal da gewesen.“ Sherlock Holmes

Schon der erste Sherlock Holmes-Roman „Eine Studie in Scharlachrot“, zeigt deutlich die Unterschiede zwischen Sherlock Holmes und Dr. Watson: der eine exzentrisch, analytisch-rational, mit einem sehr detailgenauen Beobachten, der andere gut gebildet, sehr pragmatisch und fortwährend seiner ersten Intuition folgend. Was die beiden essenziell unterscheidet ist die Art und Weise, zu beobachten und Schlüsse daraus zu ziehen.

Nach wie vor ist der Dow Jones Index – trotz seiner erheblichen Konstruktionsmängel – der am meisten beachtete Indikator der Börsenwelt. 1896 startete er mit einem Stand von nur 40,96 Punkten und knackte 1916 erstmals die 100-Punkte-Markte. Allerdings brauchte er 26 weitere Jahre, um diese Marke endgültig hinter sich zu lassen. Und es dauerte immerhin bis zum Ende 1972, um die 1000-Punkte-Marke hinter sich zu lassen. Nun schielt die Börsenwelt auf die große 20.000-Punkte-Marke und der Dow Jones eilt von Allzeithoch zu Allzeithoch.
Gleichzeitig liegt das Shiller-KGV in Europa bei rund 16 und damit massiv unter dem seinen US-Pendants, das bei 26 liegt. In den letzten dreißig Jahren war das Gap nie größer, trotz der großen Probleme in den USA und insbesondere einer US-Wirtschaft „am Ende“. Und trotz des Ausgangs der US-Wahlen.  


Ohnehin: Politik und Finanzmärkte. Lange Zeit eine schlechte Kombination. Dieses Jahr hatte mit dem Brexit, der Wahl von Donald Trump und dem Abgang von Matteo Renzi einige Überraschungen – doch der Einfluss „politischer Events“ auf die Börsen wurde immer geringer. Wie das so ist mit Börsen und Politik: seinen größten Tagesgewinn erreichte der Dow Jones im Jahr 1933 – mitten in Zeiten massivster politischer Umwälzungen.


Der NORD/LB Horizont Fonds beschließt den Monat erneut positiv und das Jahr 2016 mit einem sehr erfreulichen Plus von 2,14%. „Was zum Teufel soll ich damit? (…) Jetzt werde ich mich nach Kräften mühen, es zu vergessen.“ So sagte es Sherlock Holmes im oben genannten Buch und vielleicht denken Sie das auch. Was bleibt jedoch bei genauerer Beobachtung nach einigen Wochen – mit neuen Allzeithochs oder einem historisch negativen Börsenauftakt 2016 mit einem Minus von 18,5% im DAX - auch 2017? Die defensive Konstruktion des NORD/LB Horizont Fonds, dessen echter Multi-Asset-Ansatz ihn – insbesondere seit der Implementierung des systematischen Aktiensicherheitsnetzes via  Futures-Overlay – gut durch die „holprige Achterbahnfahrt“ des vergangenen Börsenjahrs geführt hat.

Vom spanischen Philosophen Ortega y Gasset stammt die Einsicht: „Sage mir, worauf du achtest, und ich sage dir, wer du bist.“ Das gilt umso mehr für Investments an der Börse. Sie entscheiden.  

Luxemburg, den 03.01.2017 - Michael Feiten, Florian P. Konz & Ludwig Schnieders

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