„Wenn die Regierung das Geld verschlechtert, um alle Gläubiger zu betrügen,
so gibt man diesem Verfahren den höflichen Namen Inflation.“ G. B. Shaw (1856 - 1950)
Wie wir denken - was wir tun: ein Rückblick auf den Monat Februar 2015
- Finanzen
- 09.03.2015
Wie wir denken - was wir tun: ein Rückblick auf den Monat Februar 2015
Bericht des Fondsmanagements
Verehrte Investoren,
Krisen? – Welche Krisen?!
Schaut man auf die Wertentwicklung an den Aktienmärkten im vergangenen Monat, so ist von Krise kaum eine Spur zu entdecken. Das billige Geld der Notenbanken hält den Börsenmotor weiter am Laufen. Die Ukraine-Krise und die (hoffnungslose) Überschuldung Griechenlands sorgten dabei aber für nicht unerhebliche Tagesturbulenzen und erforderten von den Marktteilnehmern erneut ein starkes Nervenkostüm.
International geht der Abwertungswettlauf gegen den US-Dollar weiter. Seit Jahresbeginn summierten sich die weltweiten geldpolitischen Lockerungen bereits auf über 20. Zuletzt reihten sich u.a. Australien, China, Türkei, Schweden und Dänemark in diesen Reigen ein. Auf der anderen Seite rückt eine erste Zinsanhebung in den USA immer näher. Zwar hat Fed-Chefin Yellen eine solche bis zur Jahresmitte zunächst noch ausgeschlossen, andererseits aber einen möglichen Ablauf konkretisiert. Ein diesbezügliches kommunikatives Vorlaufsignal könnte bereits auf der nächsten Fed-Sitzung im März erfolgen. Vor diesem Hintergrund haben wir die kurzfristige Absicherung des US_Dollars sukzessive wieder aufgehoben.
Ausgehend von einem eher schwächeren Euro haben wir im Anleihenbereich vielmehr unser Fremdwährungsengagement noch etwas ausgebaut, um zusätzlich an den Renditevorteilen ausgewählter Währungen (US-Dollar, Australischer Dollar, chinesischer Renmimbi) via entsprechender Unternehmensanleihen und supranationaler Anleihen zu partizipieren.
Demgegenüber sind wir in Gold derzeit nur gering gewichtet. Die im vergangenen Monat erneut vorgenommenen wiederholten Veroptionierungen konnten den jüngsten Preisrückgäng des Edelmetalls zudem weitgehend kompensieren. Hier steht neben dem Absicherungsgedanken zunächst weiter die Erzielung einer möglichen Seitwärtsrendite im Vordergrund.
Insgesamt setzen wir in dem zunehmenden Negativzinsumfeld weiter auf eine starke Diversifizierung der Renditequellen. Neben Realwertinvestments in Aktien sind dies vor allem ausgewählte Fremdwährungsanleihen, alternative Anlagen in versicherungsgebundenen Anleihen und Mikrofinanz sowie der verstärkte Einsatz von konservativen Optionsstrategien zur Erzielung von Stillhalterprämien.
Im Ergebnis führte dies im Februar zu einer weiteren erfreulichen Monats-Performance von +0,8% bzw. seit Jahresbeginn nunmehr +3,1 %.
- erstellt vom Fondsmanagement
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