„Geld gleicht dem Dünger, der fast wertlos ist,
wenn man ihn nicht ausbreitet.“ Sir Francis Bacon (1561-1626)
Wie wir denken - was wir tun: ein Rückblick auf den Monat Februar 2016
- Finanzen
- 08.03.2016
Wie wir denken - was wir tun: ein Rückblick auf den Monat Februar 2016
Ein Bericht des Fondsmanagements
Verehrte Investoren,
„Wer Aktien nicht hat, wenn sie fallen, der hat sie auch nicht, wenn sie steigen“. - André Kostolany
Die Aktien- und Rentenmärkte waren im Berichtsmonat Februar geprägt von extremen Schwankungen. Der deutsche Leitindex DAX verbuchte ein Monatsergebnis von -3,09% und notiert damit seit Beginn des Kalenderjahres 2016 bei -11,61%. Der amerikanische Aktienmarkt entwickelte sich seitwärts und konnte den Monat Februar mit -0,41% im S&P500 beenden.
Spekulationen um ausfallgefährdete Finanzierungen in der Fracking-Industrie belasteten vor allem die Bankenbranche, die sehr hektische Wochen erlebte; der EURO STOXX BANKS Index, welcher Banken der Eurozone abdeckt, verzeichnete im Februar ein Minus von -4,67% ; ytd -20,71%. Die Konvention, dass fallende Ölpreise primär konjunkturstimulierend und somit positive Signale für den Aktenmarkt liefern scheint im jetzigen Marktumfeld niemanden zu interessieren, die Korrelation zwischen Ölpreis und Aktienmärkten lag zuletzt nahe bei +1.
Die erhöhten Volatilitäten an den Aktienmärkten waren auch in den Anleihenmärkten merklich spürbar.
Die Schwankungen des Hauptwährungspaares EUR/USD verstärkten sich im Berichtsmonat Februar (1,08 - 1,13) und veranlassten uns zu aktivem Währungsmanagement. Die Divergenzen in der Notenbankpolitik gewinnen aufgrund der näher rückenden Zentralbanksitzungen an Bedeutung (10. März EZB, 16. März FED) und veranlassten uns zur Auflösung der USD-Absicherungen, welche in 2 Etappen bei 1,1136 und 1,1084 durchgeführt wurde.
Die Aktienquote wurde antizyklisch gezielt erhöht durch Stillhaltergeschäfte mit erhöhtem Risikopuffer und Investitionen in ein breit diversifiziertes Value Aktien- sowie ein Biotechnologie Konzept. Das Risikomanagement der offensiveren Aktienquote wurde durch die Implementierung eines Aktiensicherheitsnetzes begleitet, welches derzeit 50% des Aktienexposures bei fest definierten Levels absichert.
Unsere Goldposition liefert weiterhin über eine Veroptionierung attraktive Seitwärtsrenditen.
Wir berücksichtigten Kostolany’s Ansatz im Monat Februar und blieben nach dem historischen Fehlstart im Januar 2016 in Aktien investiert. Somit konnte der NORD/LB Horizont sich in schwierigem Fahrwasser im Monatsverlauf gut erholen und den Februar mit einem leichten Plus von +0,30% abschließen.
Luxemburg, den 08.03.2016
Michael Feiten, Florian Konz & Ludwig Schnieders
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