„Zunächst ein laues Bad, dann wird das Wasser immer heißer,
und am Schluss explodiert die Wanne.“ André Kostolany (1906-99)

„Geld gleicht dem Dünger, der fast wertlos ist, 
wenn man ihn nicht ausbreitet.“ Sir Francis Bacon (1561-1626)

„Wenn die Regierung das Geld verschlechtert, um alle Gläubiger zu betrügen,
so gibt man diesem Verfahren den höflichen Namen Inflation.“ G. B. Shaw (1856 - 1950)

„Wer sein Vermögen schützen will, glaubt gar nichts, sondern rechnet mit allem.“
Mayer Amschel Rothschild (1744-1812)

Wie wir denken - was wir tun: ein Rückblick auf den Monat Februar

Wie wir denken - was wir tun: ein Rückblick auf den Monat Februar

Bericht des Fondsmanagements

Verehrte Investoren,

zumindest eine Prognose der Analysten scheint sich in diesem Jahr schon früh zu bestätigen:

Die Aktienmarktentwicklung wird in der fortgeschrittenen Phase des aktuellen Zyklus insgesamt volatiler.

Den Korrekturen im Januar folgte im Februar eine teilweise noch stärkere Gegenbewegung, so dass sich per Ende Februar die Aktienmärkte in den USA und Europa seit Jahresanfang bereits wieder leicht im Plus befinden, während die meisten Schwellenmärkte und die japanische Börse noch im Minus notieren.

Die jüngsten Wirtschaftsdaten fielen dabei eher gemischt aus, schwächeren Daten aus den USA und China standen weitere Zeichen der Erholung/Stabilisierung in Europa gegenüber.  So bleibt die unveränderte Forward Guidance der Notenbanken hinsichtlich noch länger anhaltender Niedrigzinsen bis auf weiteres  der wichtigste Garant für noch weiter steigende Aktienkurse.

Die zwischenzeitlichen Unsicherheiten und etwas höheren Volatilitäten

wurden im Portfolio zum Erwerb weiterer Discountzertifikate auf Nikkei225 und EuroStoxx50 genutzt. Zum Monatsende erfolgten dann in den Bereichen Small/MidCaps und Biotechnologie nach jeweils sehr starker Performance in den letzten Monaten erste Gewinnmitnahmen.

Etwas überraschend waren die Renditen 10jähriger Bundesanleihen und US-Staatsanleihen nochmals leicht rückläufig.

Hiervon profitierten nahezu alle Anleihensegmente, gleichzeitig wird dadurch das Chance-Risiko-Verhältnis bei EUR-Anleihen immer unattraktiver. Antizyklische Chancen sehen wir demgegenüber in ausgewählten Währungen. Als Beimischung haben wir jüngst eine Fremdwährungsanleihe in Südafrikanische Rand erworben. Nach über 30% Abwertung der südafrikanischen Währung gegenüber dem Euro in den letzten 12 Monaten und intensiver Berichterstattung über die Krise der Schwellenländer in den Medien (Stichwort ‚Fragile Five‘) erscheinen uns die Währungsrisiken zunächst hinreichend reflektiert bzw. mit einer Rendite von 8% p.a. angemessen entlohnt.

Der Goldpreis hat seine Erholung im Februar fortgesetzt.

Hier haben wir unser Engagement in einen Fonds auf Goldminen bzw. Edelmetallaktien weiter ausgebaut. Goldinvestments erweisen sich in diesem Jahr auch unter Performancegesichtspunkten wieder als wertvoller Diversifikator.

- veröffentlicht vom Fondsmanagement

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