„Wenn die Regierung das Geld verschlechtert, um alle Gläubiger zu betrügen,
so gibt man diesem Verfahren den höflichen Namen Inflation.“ G. B. Shaw (1856 - 1950)

„Wer sein Vermögen schützen will, glaubt gar nichts, sondern rechnet mit allem.“
Mayer Amschel Rothschild (1744-1812)

„Geld gleicht dem Dünger, der fast wertlos ist, 
wenn man ihn nicht ausbreitet.“ Sir Francis Bacon (1561-1626)

„Zunächst ein laues Bad, dann wird das Wasser immer heißer,
und am Schluss explodiert die Wanne.“ André Kostolany (1906-99)

Wie wir denken - was wir tun: ein Rückblick auf den Monat März 2016

Wie wir denken - was wir tun: ein Rückblick auf den Monat März 2016

Verehrte Investoren,

„Mehr Wasser hilft nicht, wenn die Pferde nicht saufen wollen. Die EZB scheint am Ende ihres Lateins angekommen.“ Prof. Dr. Dres. h.c. Hans-Werner Sinn (März 2016):

Marktbeeinflussend im Berichtsmonat März waren erneut die Notenbanksitzungen der EZB und der FED. Am 10. März packte Herr Draghi auf der Pressekonferenz die Brechstange aus und verkündete die Senkung des Hauptrefinanzierungssatzes auf 0%, die Senkung des Einlagesatzes um weitere 10 Basispunkte auf -0,40% und die Aufstockung des bis März 2017 laufenden monatlichen Anleihekaufprogrammes um 20 Mrd. auf 80 Mrd. Euro mit dem Hinweis, dieses falls nötig fortzuführen, um das mittelfristige Inflationsziel der EZB von ca. 2% zu erreichen. Die Aktienmärkte reagierten zunächst euphorisch, kippten jedoch im weiteren Handelsverlauf in eine flächendeckende Unsicherheit. Unter dem Strich verzeichnete der DAX an dem Tag eine Intraday Bewegung von nahezu 600 Punkten. Im Rentenmarkt sorgte der „Draghi Effekt“ für Kurserholungen und Spread-Einengungen bei den Corporates. 

Eine Woche später folgte die Sitzung des Federal Open Market Committee und Frau Yellen verkündete, die Zinsen unverändert zu lassen. Die Märkte reagierten mit Erleichterung, bestätigte dies doch die Markterwartung eines nur sehr flachen Zinserhöhungspfades.

Das Währungspaar EUR/USD bewegte sich im März weiterhin in der Bandbreite von 1,08-1,14. Im Verlauf des Berichtsmonats wurden im Fonds gezielt taktische Absicherungen getätigt, sodass das USD-Exposure derzeit zu 50% abgesichert ist.

Die aufgrund des sehr attraktiven Volatilitätsniveaus implementierten Discountstrategien  konnten im Zuge der Kurserholungen und des Volatilitätsrückganges mit Gewinnen geschlossen werden. Das weiterhin implementierte Aktiensicherheitsnetz federt 50% des Aktienrisikos bei fest definierten Levels ab. 

Wir favorisieren weiterhin eine stetige Veroptionierung unseres Goldbestandes. Diese liefert mit einer Laufzeit von einem Monat eine robuste Rendite von 2%. 

Unser NORD/LB Liquid Alternatives Basket erwies sich mit einer Performance von +0,02% weiterhin als Stabilitätsanker des Gesamtportfolios.

Der NORD/LB Horizont konnte im Monat März ein Ergebnis von +1,34% erzielen.

Luxemburg, den 05.04.2016

Michael Feiten, Florian Konz & Ludwig Schnieders

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