„Zunächst ein laues Bad, dann wird das Wasser immer heißer,
und am Schluss explodiert die Wanne.“ André Kostolany (1906-99)

„Geld gleicht dem Dünger, der fast wertlos ist, 
wenn man ihn nicht ausbreitet.“ Sir Francis Bacon (1561-1626)

„Wer sein Vermögen schützen will, glaubt gar nichts, sondern rechnet mit allem.“
Mayer Amschel Rothschild (1744-1812)

„Wenn die Regierung das Geld verschlechtert, um alle Gläubiger zu betrügen,
so gibt man diesem Verfahren den höflichen Namen Inflation.“ G. B. Shaw (1856 - 1950)

Wie wir denken - was wir tun: ein Rückblick auf den Monat Mai 2015

Wie wir denken - was wir tun: ein Rückblick auf den Monat Mai 2015

Bericht des Fondsmanagements

Sichere Rendite mit Anleihen war gestern

Griechenlandkrise und ein Mini-Crash bei langlaufenden Euro-Staatsanleihen dominierten die Marktlage im Mai. Während der andauernde Schuldenstreit mit Griechenland für eine hohe Volatilität vor allem an den europäischen Aktienmärkten sorgte, standen die Börsen  insgesamt im vergangenen Monat vor allem im Bann eines unvermittelt starken weltweiten Anstiegs der Renditen langlaufender Staatsanleihen. Seit dem Renditetief 10jähriger Bundesanleihen von 0,05% p.a. im April stieg deren Rendite dabei im Mai nahezu kerzenförmig bis auf 0,77% p.a. an, was zu kurzfristigen Kursverlusten von über 6% bei entsprechenden langlaufenden Bundeswertpapieren führte.

Link zum Blog: Moderne Rentenfonds...

Der Euro konnte sich gegenüber dem US-Dollar dabei kurzzeitig bis auf über 1,14 USD erholen, fiel anschließend aber wieder auf 1,09 USD zurück. Der Fokus der Rentenanlagen im Portfolio liegt unverändert weiter auf Fremdwährungsanleihen (USD, BRL, TRY), die weiter sehr attraktive Renditeaufschläge (Carry) zu Euro-Anleihen aufweisen, im vergangenen Monat aber auch erhöhten Währungsschwankungen unterlagen. Sehr erfreulich entwickelten sich auf der Rentenseite die Positionen in Kapitalmarktfloatern.
Die Aktienbörsen zeigten sich eher uneinheitlich. Die europäischen Indizes gaben per saldo leicht nach, die US-Indizes legten leicht zu, während der japanische Nikkei225-Index seinen stabilen Aufwärtstrend unbeirrt fortsetzte.  Entsprechend hat unsere internationale Diversifikation zur Stabilisierung des Gesamtporfolios positiv beigetragen. Dabei haben wir den Anteil europäischer Aktienanlagen zuletzt deutlicher reduziert und teilweise durch defensive Discountstrategien ersetzt.

Insgesamt zeigt sich angesichts einer immer näher rückenden möglichen ersten Zinsanhebung des Fed in den USA in vielen Anlagesegmenten (sowohl bei Aktien als auch bei Anleihen und Währungen) nach der Rallye im ersten Quartal eine gewisse Trendlosigkeit.

Kurzfristig haben wir die Kasseposition erhöht, um flexibel neue Opportunitäten nutzen zu können.


- erstellt vom Fondsmanagement

am 5. Juni 2015

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