„Wenn die Regierung das Geld verschlechtert, um alle Gläubiger zu betrügen,
so gibt man diesem Verfahren den höflichen Namen Inflation.“ G. B. Shaw (1856 - 1950)

„Geld gleicht dem Dünger, der fast wertlos ist, 
wenn man ihn nicht ausbreitet.“ Sir Francis Bacon (1561-1626)

„Zunächst ein laues Bad, dann wird das Wasser immer heißer,
und am Schluss explodiert die Wanne.“ André Kostolany (1906-99)

„Wer sein Vermögen schützen will, glaubt gar nichts, sondern rechnet mit allem.“
Mayer Amschel Rothschild (1744-1812)

Wie wir denken - was wir tun: ein Rückblick auf den Monat Oktober 2015

But remember to come back in (the last days of) September

Bericht des Fondsmanagements

Nach den sehr negativen Börsen-Monaten August und September, präsentierte sich der Berichtsmonat sehr freundlich. In Anlehnung an die alte Börsenweisheit „sell in may and go away – but remember to come back in September“ sollte man ergänzen, dass ein Wiedereinstieg an den Börsen erst in den allerletzten Tagen des Septembers, nicht schon zu Beginn, als guter Einstiegszeitpunkt erschien.

Nach den teilweise heftigen Korrekturen,  z.B. DAX im Tief mit einem Minus von 25%  seit Jahreshoch, erhöhten wir mit Beginn des Oktobers sukzessive unser zuletzt sehr niedrig gehaltenes Aktienexposure. Dies taten wir einerseits – entgegen einigen Unkenrufen über bevorstehende Kursverluste in dem Segment - via einem Technologie-Aktien-ETF, da viele Technologie-Aktien, anders als zur Jahrtausendwende, heute hochprofitabel sind und nicht ohne Grund z.B. die Technologie-Börse Nasdaq ein 15-Jahres-Hoch erreichte und viele große Technologie-Blue-Chips sogar Allzeithochs. Auf der anderen Seite erhöhten wir die Aktienquote etwas defensiver, und zwar via Long Calls in Nikkei und DAX. Ferner nutzten wir die zunächst noch recht hohe Volatilität, um erfolgreich Prämien-Einnahmen mit Short-Put-Strategien (DAX und EuroStoxx) zu generieren. 

Dass wir die Aktienquote an einer anderen Stelle reduzierten, war einer Sondersituation geschuldet: Gold sollte unsere Erachtens nach den konkreter werdenden Statements der FED zur potenziellen Zinserhöhung eher konsolidieren und damit auch Goldminen-Aktien, sodass wir an der Stelle unsere 20%igen Gewinne im Goldminen-ETF realisierten. 

Mit den FED-Verlautbarungen einher ging  eine Wiedererstarkung des USD. Dies veranlasste uns  aus der Absicherung resultierende Gewinne teilweise zu realisieren, sodass wir aktuell nur noch zur Hälfte im USD abgesichert sind. Parallel dazu entwickelten sich auch unsere weiteren, selektiven Fremdwährungs-Engagements allesamt sehr erfreulich, insbesondere der Brasilianische Real erholte sich stärker. 

Erneut keine Performance war mit der Anlageklasse Rohstoffe zu erzielen. Hier bewährte sich einmal mehr unsere strategische Null-Positionierung in dem Segment zu Gunsten aktuell besserer Anlagealternativen. 

Unsere neue Anlageklasse „Liquid Alternatives“ bewährte sich auch in diesem Monat mit einem Plus von 0,48%. Wir erhöhen hier unseren Anteil im NORD/LB Horizont Fonds leicht um 1% über einen long/short-Equity-Fonds mit sehr moderatem Long-Bias. 

Der NORD/LB Horizont erholte sich sehr gut und beschließt den Berichtsmonat mit einem Plus von 3,96%. 

 

- erstellt vom Fondsmanagement

Michael Feiten & Ludwig Schnieders

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