„Zunächst ein laues Bad, dann wird das Wasser immer heißer,
und am Schluss explodiert die Wanne.“ André Kostolany (1906-99)
Wie wir denken – was wir tun: ein Rückblick auf den Monat Januar
- Finanzen
- 06.02.2014
Wie wir denken – was wir tun: ein Rückblick auf den Monat Januar
Bericht des Fondsmanagements
Verehrte Investoren,
das Anlagejahr 2014 begann auf den zweiten Blick durchaus verheißungsvoll. Zwar haben die Aktienmärkte im Januar, anders als von den meisten Marktakteuren prognostiziert, global deutlich an Wert verloren.
Doch die Korrektur an den Aktienmärkten ging zeitlich nicht einher mit den allgemeinen risk-off-Erscheinungen.
Es wurden gerade nicht wie in anderen Korrekturphasen alle „risky assets“ abverkauft. Natürlich gab es im Vorfeld einige Turbulenzen, insbesondere z.B. in der Türkischen Lira. Diese hatten jedoch ein Eigenleben, sodass hier keine Kausalität zur Konsolidierung an den Aktienmärkten zu sehen ist, sondern höchstens eine Koinzidenz mit leichtem Korrelationscharakter festzustellen ist.
Entsprechend haben wir die Aktienquote nicht hektisch reduziert, sondern im Gegenteil die deutlich erhöhte Volatilität zum Monatsende hin genutzt, um antizyklisch ein sehr attraktives, kurz laufendes Discount-Zertifikat auf den DAX zu kaufen. In Abhängigkeit der Volatilitätsentwicklung ist eine Ausweitung der Discountstrategien auf weitere Basiswerte vorgesehen.
Bereits zum Jahresanfang hatten wir die Cash-Quote auf 14 % zu Lasten der Total Return-Renten und der Mischfonds-Quote hochgefahren.
So konnten und können wir in die Korrektur hinein beherzt zugreifen: Wir haben im Zuge der Währungsturbulenzen in den Emerging Markets die Gelegenheit genutzt, eine Anleihe in Brasilianischen Real zu erwerben. Diese wirft bei erstklassigem Emittenten-Rating (AAA) aufgrund der Währung eine hohe Rendite von über 10 % ab und bietet selbst bei nicht auszuschließenden weiteren Währungs-Korrekturen einen sehr hohen Puffer.
Gold vollständig zu verkaufen/abzusichern hat sich im letzten Jahr bewährt.
So haben wir im Berichtsmonat erstmalig wieder ein Investment getätigt (3 % sowie zusätzlich 1 % in Goldminenaktien). Kurzfristig haben die signifikanten Widerstände gehalten. Die zittrigen Hände (spekulative, nicht strategische Investoren) haben ihre Positionen verkauft und der Goldpreis hat sich stabilisiert. Zuletzt war es trotz des turbulenten Marktumfelds und trotz des sich nicht markant bewegenden Realzinses stabil. Ferner haben viele Investoren medial wirksam der Anlageklasse abgeschworen was uns zusätzlich ein „besonderes“ antizyklisches Sentiment scheint.
- veröffentlicht vom Fondsmanagement
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